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Samstag, 8. August 2009

Mutter Krastel kommt ins Pflegeheim

Stefan wird heute in Begleitung eines Kamerateams des SWR seine Mutter dem Pflegeheim übergeben. Eine Entscheidung die ihm nicht leicht fiel.
Dann werden die letzten Vorbereitungen getroffen. Schlafsack, Isomatte und eine gute Jacke müssen noch aufgetrieben werden.

Stefans Gedanken und Eindrücke werden täglich in diesem Blog veröffentlicht. Wer Stefan persönlich kennen lernen will, kann dies gerne tun. Sie sind herzlich eingeladen über die Email-Adresse chris.grossklaus@gmail.com Kontakt aufzunhemen. Wann Stefan genau in einem Ort ankommt, kann noch nicht gesagt werden.
Die Route wird immer mindestens für die kommenden 7 Tage aktuell sein, aber kann sich im Laufe der Reise auch verschieben, da es zwei flexible Ruhetage geben wird.

Viele Grüße
admin

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

test

Hanneli Döhner hat gesagt…

Lieber Stefan,
als Vorstandsmitglied von "wir pflegen - Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland" (www.wir-pflegen.net), aber auch als jemand, die dich in den letzten Monaten sehr schätzen gelernt hat, habe ich mit großer Besorgnis und Bedauern zur Kenntnis genommen, dass du nun keinen anderen Weg mehr für dich siehst, als diesen schweren, langen Weg von Kehl nach Berlin zu gehen. Ich hoffe, dass dein Hund dich über mögliche einsame Stunden hinwegtrösten kann und bei den verschiedenen Etappen dir viele Unterstützer zur Seite stehen, dich vielleicht sogar symbolisch ein bisschen begleiten, nur 1 km wäre doch schon ein Signal.
Deiner Mutter wünsche ich, dass sie diese große Belastung gut verkraftet und während deiner Abwesenheit so liebevoll wie möglich versorgt werden kann!
Unser Verein hat sich in diesem Jahr für das große Schwerpunktthema: "Armut durch Pflege" entschieden, weil die Realitäten nicht nur in deinem Fall unendlich bedrückend sind. Wir haben uns eine Kampagne vorgenommen, bei der wir auf viele Aktivisten hoffen und angewiesen sind, Einzelpersonen, Verbände, Organisationen, Sponsoren, neue Mitglieder etc. Wir sind dabei, ein Konzept zu erarbeiten, wir brauchen viele Mitstreiter. Deine Aktion war dabei nicht als Baustein angedacht, das ist allein deine ganz persönliche Entscheidung. Aber vielleicht hilft sie auch uns, das Thema stärker in die Öffentlichkeit zu bringen - es gibt nicht nur einen "Krastel", aber vielleicht nur einen mit so viel Stärke, wie du sie aufbringst. Der Verein "wir pflegen" sieht seine Programmatik auch im Kontext der nächsten EU-Jahre ( ) und hofft durch die internationale Zusammenarbeit noch mehr Aufmerksamkeit für das zunehmende Armutsrisiko von pflegenden Angehörigen zu erreichen. Es ist nicht nur ein deutsches Problem.
Das Thema muss jeden beschäftigen, denn es kann viele von uns irgendwann und irgendwie treffen, wenn auch vermutlich nicht in der Schärfe wie in deinem Fall. Die Politik muss diese Herausforderung annehmen und wird sich an den Aktivitäten messen lassen müssen.
Stefan, ich wünsche dir ganz viel Kraft, viele direkte und indirekte Freunde und Begleiter und viel Resonanz in Presse und vor allem bei den Entscheidungsträgern.
Wenn du irgendeine Hilfe brauchst: du weisst, wie du mich erreichen kannst.
Mit ganz herzlichen Grüßen
Hanneli

Gerd Fröhlich-Rockmann hat gesagt…

Lieber Stefan,

du bist verrückt, aber solche Verrücktem brauchen wir ganz dringend!!

Ich denke ich muss nicht dazu sagen, dass ich im Innersten bei Dir und Deiner Mom bin wenn sie heute ins Heim geht. Es ist ein erbärmliches Zeugnis für unser Land wenn wir unsere Angehörigen in ein Heim geben müssen unsere eigenen Interessen war nehmen zu können. Ich hoffe ganz inniglich, das es Deiner Mom in dieser Zeit gut gehen wird!

Nicht wirklich kann ich zur Zeit mit Dir laufen, auch wenn ich es sofort tun wollte. Ganz unbedingt möchte ich Dich dazu einladen hier bei uns in Halle Station zu machen. Ich bin am überlegen ob ich wenigstens eine Teilstrecke nach Halle oder von Halle aus mit Dir gehen kann. In Gedanken bin ich sicher die ganze Zeit dabei und ich will mindestens auch eins von diesem T-Shirt!!!!!!

Eben habe ich schon mit dem MDR telefoniert und werd mir sicher noch paar Dinge überlegen, dass Du uns unterwegs nicht abhanden kommst und Menschen Dir zur Seite stehen das Du auch gut ankommst!!!

Wenn ich irgendwie helfen kann sag Bescheid!

Ich möchte fragen ob ich Deine Aktion mit auf meine Homepage nehmen kann und entsprechende Verlinkungen anbringen darf?

Bei Myspace habe ich mich eben erst angemeldet und ich hoffe doch das meine Mom und ich dann dort als Deine Freunde akzeptiert werden? *grins

Wie gesagt Du bist verrückt und ich habe vollsten Respekt und Hochachtung vor dem was Du machen willst !

Wir wünschen Dir alles, alles Gute!!

Liebe Grüße Gerd und Familie

(Gerd Fröhlich-Rockmann, "der Andere im ZDF Beitrag")

Anonym hat gesagt…

Hallo Stefan,
Darf ich auf deiner ersten Etappe mitlaufen?
Liebe Grüße Thomas Kerstan

Du weißt ja, dass ich einer deiner größten Fans bin :-)
Ich liebe deine Art!

Ernst Lipps hat gesagt…

Guten Abend, Herr Krastel,

im Verlauf des Tages hatte ich bereits einen Kommentar abgeschickt, der nicht aufgetaucht ist.

2. Versuch:

IDENTITÄT bedeutet für mich, dass Mann das macht, wovon er überzeugt ist - auch wenn der Weg extrem schwierig scheint; in diesem Sinne handeln Sie konsequent. Ich wünsche Ihnen maximalen Erfolg.

Ernst Lipps,
Diplom-Psychologe,
selbständig (im Denken und Handeln)

Anonym hat gesagt…

Lieber Stefan Krastel,
heute bin ich im "Guller" vom 9.8.2009 über den Bericht :"Reise ohne Geld ,aber mit Politik" gestolpert.Nachdem ich ihn gelesen hatte,sah ich mir die Internetseite "www.stefankrastel.de."aufmerksam an.
Als Krankengymnastin lerne ich viele Einzelschiksale kennen und frage mich immer wieder,wie es sein kann,daß dieses Thema "Krankheit und Pflege" so aus der Politik und aus unserem Bewußtsein ausgeklammert werden kann.
Es kann doch jeden Einzelnen unter uns selber treffen!!!
Ich wünsche Ihnen (und damit uns allen!!!)Erfolg bei Ihrer Aktion gen Berlin!Möge Ihre Aktion Steine ins Rollen bringen!
Ihrer Mutter und allen Kranken,die zu Pflegefällen geworden sind wünsche ich,daß sie ihr verbleibendes Leben lebenswert finden mögen trotz der Umstände.
Ich habe schon Manchen sagen hören:"ich mache soviele Umstände.Ich wäre am liebsten tot"-und das dürfte es doch in unserem Staat wirklich nicht geben!
Mit unterstützendem Gruß
Petra Krüger-Bick
(meine Eltern sind beide 81Jahre alt und an der Grenze zur Pflege)

Anonym hat gesagt…

Hallo Stefan Krastel,
für den Start dieser ungewöhnlichen Aktion gute innere wie äussere Kondition, sehr viel Aufmerksam- keit, viele Zeichen der Hilfsbereitschaft- und natürlich vor allem, dass Sie damit etwas in Bewegung bringen können!
Ich bewundere Ihre Aktion und wünsche Ihnen viel Kraft für den langen Marsch,
Eberhard Namslau
(Mitstreiter in "Wir Pflegen")

rworschech hat gesagt…

Hallo Stefan,

auch ich bin schockiert über das in zwei Zeitungsberichten gelesene. Ich erinnere mich gerne an die Zeit zurück, in der Du mir meine damals noch "Fön-Welle" hingebogen hast.

Ich habe nicht nur einen Friseur besucht sondern einen netten, tollen Typen kennengelernt.
Wir haben uns in den letzten Jahren aus den Augen verloren. Ich habe Dich einmal mit Deiner Mutter in Gengenbach getroffen und war fasziniert wie Du Dich um Deine Mutter gekümmert hast und Deinen beruflichen Erfolg selbstlos hinter Dir gelassen hast. Hierfür gebührt Dir von meiner Seite die größte Hochachtung. !

Ich bin traurig was ein verkapptes System aus Menschen wie Dir macht.

Ich hoffe das Du den Marsch gut überstehst, Du viel Zuspruch bei den Menschen finden wirst und das Du mit Deiner Aktion etwas bewirkst, was die ganzen Labersäcke mit Ihren beschwichtigenden Worte und faulen Ausreden aus den Angeln hebt.

Melde Dich wenn ich Dir auf irgeneine Form weiterhelfen kann.

Es grüsst Dich

Reinhard Worschech "Worschi"
aus Gengenbach

Christian hat gesagt…

Toi toi toi Stefan! Hab dich bzw. euch alle im tv gesehen. Werde deinen weg im Netz verfolgen da ich nicht aus deutschland komme. Freut mich das es so Menschen gibt wie dich.

Grüße aus Dornbirn am Bodensee !

Johanna hat gesagt…

Lieber Stefan Krastel,
mir geht es ähnlich. Ich habe ca zwei Jahre meine demenzkranke Mutter gepflegt und stehe nun auch finanziell im Regen. Ich habe mich schon an den Bundestag gewandt, weil die ARGE nicht willens ist, mir finanziell unter die Arme zu greifen.
Ich freue mich, dass es doch immer wieder Menschen wagen, ihre Alten nicht zu kasernieren, sondern zu behüten. Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen, dass Sie Erfolg haben!
Es darf doch nicht sein, dass nur Reiche es sich leisten können, ihre Angehörigen liebevoll und menschenwürdig bis zum Tod zu begleiten. Und letzten Endes ist die private Pflege nicht nur die beste (in den allermeisten Fällen), sondern auch die wirtschaftlichste. Professionelle Pflegedienste werden dadurch keineswegs überflüssig.